Die guten und bösen Strahlenfrequenzen

Wenn eine Pendeluhr in der Sekunde einmal hin und her schwingt, spricht man von einer Frequenz von einem Hertz (Hz).
Eine Musikgruppe stimmt Ihre Instrumente meist mit dem Kammerton a1 = 440 Hz miteinander ab.

Weiters kennen wir die Herzfrequenz, die Kundenfrequenz, die Resonanzfrequenz die ein Glas zerspringen lässt , die 50Hz von der 230V Spannungsversorgung aus der Steckdose oder die Sendefrequenz der Radiosender (UKW 87,5 bis 108MHz).

Die „guten“ Frequenzen

Im Alphazustand eines Menschen (vor dem Einschlafen) liegen die Gehirnströme zwischen 6 und 12 Hz. In diesem Zustand entspannt sich der Körper.
Infrarot Bestrahlungen liegen im Peta-Bereich und sind in gewissen Dosen durchwegs gesundheitsförderlich. Der Peta-Bereich liegt bei rund 100 000 000 000 000 Hz (=750nm). Ebenso wird auch die UV-Strahlung (400nm) für bestimmte Hautkrankheiten eingesetzt. Das Ultraviolette (UV) Licht ist einmal gesundheitsförderlich und ein anderes Mal (z.B. Sonnenbrand) gesundheitsschädlich. Es kommt eben auf die Menge und die Dauer an.

Die „bösen“ Frequenzen

Das Mikrowellen-Spektrum reicht von 1GHz bis 100GHz, indem auch der Radarbereich enthalten ist. Der klassische Mikrowellenbereich, den wir durch den Mikrowellenherd kennen, liegt bei 2 455MHz = 2,455GHz = 2 455 000 000Hz.
Genau in dieses Frequenzspektrum fallen auch der Mobilfunk (UMTS, GSM LTE), die DECT Telefone (Schnurlostelefone), WLAN Übertragungen oder kabellose Videoübertragungen.

Nur zur Info

Der Röntgen-Strahlungsbereich liegt im Exa-Hz Bereich. Dies sind 10hoch18 Hz, eine 1 mit 18 Nullen. Die Gamma-Strahlung liegt im Zetta-Bereich und hat eine 1 mit 23 Nullen.
Die Messgrößen in aufsteigender Reihenfolge lauten: Hz, Kilo-Hz, Mega, Giga, Tera, Peta, Exa, Zetta-Hz.

Die Salzburger Landesregierung hat die Strahlenbelastung für das Land Salzburg mit 10µW/m² für den Außenbereich festgelegt.

In 1210 Wien, Floridsdorf messen wir in bestimmten Teilen des Bezirkes an die 7 800µW/m². Hier wäre dringender Handlungsbedarf notwendig.

Messwert in der Ruthnergasse in 1210 Wien

Ein viel zu hoher Messwert in der Ruthnergasse in 1210 Wien. Roter Pfeil = Sendemast

Jedes Ding hat seine zwei Seiten

Röntgenstrahlen sind zwar gefährlich, dienen aber unserer Gesundheit. Mit Mikrowellen kann man ein schnelles Essen zubereiten, aber auch telefonieren. Dennoch ist es unbestritten, dass Mikrowellen zellschädigend sind. Es kommt immer auf die Dosis und die zeitliche Einwirkung an. Genau da beginnt unsere Dienstleistung.

Ärzte warnen

Ärzte warnen nicht nur vor Fettleibigkeit durch falsche Ernährung oder vor dem Rauchen oder vor Sonnenbränden, sondern auch von den Mikrowellen des Mobilfunks. Unverbesserliche meinen, ich bringe 135 Kilo auf die Waage und lebe noch immer, oder meinen, ich kenne einen Ketten-Raucher der ist schon 85 Jahre.

Genauso könnte man auch argumentieren, ich kenne ein Grätzl, das wird mit 7 800µW/m² von Mobilfunksendern bestrahlt (weit entfernt von den Salzburger Werten 10µW/m²) und die Leute dort leben immer noch – ja, aber um wie viel kürzer?

Der Vergleich

2% bis 5% der Bevölkerung ist elektrosensibel. Ein Teil der Bevölkerung hat eine Pollenallergie. Ich vergleiche die Situation gerne mit der von Pollenallergikern. Im Frühjahr leiden bestimmte Personen an bestimmten Pollenarten. Ihr Krankheitsbild ist für jeden an der roten Nase sichtbar.

Anders ist dies bei den elektrosensiblen Menschen. Denen merkt man ein „Krankheitsbild“ fürs Erste nicht an. Sie schlafen vielleicht schlecht, sind gereizt, oder depressiv. Diese Krankheitsbilder könnten natürlich auch andere Ursachen als die Strahlenbelastung haben. Und damit beginnt der Leidensweg, weil die Umgebung keine äußerlichen Anzeichen, wie z. B. eine rote Nase von den Pollen, erkennen kann, werden solche Personen dann möglicherweise als Hypochonder hingestellt.

Sicher ist sicher, lautet die Devise der Gesundheitsbewussten

Gegen Sonnenbrände schützt man sich durch Eincremen, weil es unmittelbar danach weh tut. Die Mikrowellen- und Röntgenbestrahlung verursachen definitiv auch Zellschädigungen, leider sind diese nicht unmittelbar spürbar.
Abhilfe ist möglich

Erst eine Messung vor Ort bringt Klarheit

Gibt es überhaupt eine Mikrowellen-Strahlenbelastung, wenn ja, woher. Der WLAN Router vom Nachbarn? Ihr eigenes DECT-Telefon? Vom nahe gelegenen Sendemast? Vom fernen Sendemast mit hoher Leistung? All diese Fragen lassen sich nur mit einer objektiven Messung vor Ort feststellen.

Abhilfe kann bereits ein 5 Euro Küchenutensil sein. Oder ein geschlossenes Fenster, weil wärmegedämmt. Wärmegedämmte Fenster beinhalten Metallpartikel, die in dem Bereich eine hohe Abschirmwirkung haben. Weiters gibt es entsprechende Farben oder Vorhangstoffe oder auch Kleidungsstücke, die die Mikrowellen abschirmen.

Je nach Messergebnis werden Ihnen die günstigsten und effizientesten Abschirmmaßnahmen im Messprotokoll schriftlich mitgeteilt.

Sie erreichen uns:

technik@kaminek.at

Erwin Kaminek
Pichelwangergasse 10
1210 Wien
Tel. 0699 / 19 64 68 64

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  1. [...] Artikel auf Dänisch: http://www.dr.dk/Nyheder/Indland/2013/05/16/131324.htmIhr WLAN Router könnte ihre Zimmerpflanzen töten – ist aber für Menschen total unbedenklich, tota…sie nachts beim Schlafen ihre eingeschalteten Handys neben sich im Bett oder auf dem Nachttisch [...]



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